Dr. Birch und eine Mitarbeiterin sehen gemeinsam Unterlagen durch
Ein leiser Zahnverlust — meist ohne Schmerz

Nach dem 35. Lebensjahr gehen mehr Zähne durch Parodontitis verloren als durch Karies.

01 — Behandlung von Parodontitis

Behandlung von Parodontitis in Eidelstedt

Parodontitis, die Entzündung des Zahnhalteapparates, zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Zahnfleisches. Ursache sind vor allem bakterielle Beläge, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln. Das Tückische: Im Gegensatz zu Karies verursacht eine Parodontitis häufig lange Zeit kaum Schmerzen und wird deshalb oft erst spät erkannt. Dies kann im schlimmsten Fall zu Zahnverlust führen.

Doch dies muss nicht sein: Als Ihr Zahnarzt in Hamburg-Eidelstedt untersuchen wir den Zustand Ihres Zahnfleisches und leiten bei Bedarf die geeigneten Behandlungsschritte ein. Ziel der Parodontitisbehandlung ist es, die Entzündung zu kontrollieren, den weiteren Abbau des Zahnhalteapparates aufzuhalten und Ihre natürlichen Zähne möglichst lange zu schützen.

02 — Parodontitis im Überblick

Parodontitis im Überblick

Als Ihr Zahnarzt für Parodontitis in Eidelstedt bestimmen wir anhand der Untersuchungsergebnisse Ihren persönlichen Parodontalstatus und entwickeln einen individuellen Therapieplan.

  1. 01
    Ursache sind meist bakterielle Zahnbeläge.
  2. 02
    Die Erkrankung verläuft bei vielen Patienten lange Zeit unbemerkt.
  3. 03
    Zahnfleischbluten kann ein erstes Warnzeichen sein.
  4. 04
    Unbehandelt kann Parodontitis den Zahnhalteapparat schädigen.
  5. 05
    Eine frühzeitige Behandlung verbessert die Möglichkeiten des Zahnerhalts.
  6. 06
    Regelmäßige Nachsorgetermine sind für den langfristigen Erfolg entscheidend.

03 — Parodontitis erkennen

Parodontitis frühzeitig erkennen

Achten Sie bei der täglichen Zahnpflege auch auf das Aussehen und die Empfindlichkeit Ihres Zahnfleisches. Wenn Sie von den folgenden Beschwerden bei sich etwas wahrnehmen, empfehlen wir Ihnen, zu einer Kontrolluntersuchung in unsere Praxis zu kommen:

  1. 01
    häufiges Zahnfleischbluten
  2. 02
    gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch
  3. 03
    Rückgang des Zahnfleisches und länger erscheinende Zahnhälse
  4. 04
    unangenehmer Mundgeruch
  5. 05
    empfindliche oder lockere Zähne
  6. 06
    Veränderungen beim Zusammenbeißen

04 — Untersuchung und Diagnose

Untersuchung und Diagnose

Vor jeder Behandlung untersuchen wir Ihre Zähne, das Zahnfleisch und den Zahnhalteapparat sorgfältig. Dabei wird unter anderem gemessen, ob sich zwischen Zahn und Zahnfleisch vertiefte Zahnfleischtaschen gebildet haben bzw. ob sich diese verändert haben.

Je nach Befund können weitere Untersuchungen notwendig sein. Dazu gehören beispielsweise Röntgenaufnahmen, mit denen sich ein möglicher Abbau des Kieferknochens beurteilen lässt. Auf Grundlage der Ergebnisse besprechen wir mit Ihnen, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist und welche Behandlungsschritte für Sie sinnvoll sind.

05 — Behandlungsablauf

So läuft die Parodontitisbehandlung ab

Eine systematische Parodontitistherapie besteht meist aus mehreren aufeinander aufbauenden Schritten.

  1. 01
    Vorbehandlung und Mundhygiene

    Zu Beginn werden Zähne und Zahnfleisch professionell gereinigt. Sie erhalten außerdem individuelle Hinweise dazu, wie Sie die Zähne und insbesondere die Zahnzwischenräume zu Hause möglichst gründlich pflegen können. Eine gute häusliche Mundhygiene ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der weiteren Behandlung.

  2. 02
    Reinigung der Zahnfleischtaschen

    Im nächsten Schritt werden bakterielle Beläge und Ablagerungen aus den vertieften Zahnfleischtaschen und von den zugänglichen Wurzeloberflächen entfernt. Die Behandlung wird üblicherweise unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

  3. 03
    Kontrolle des Behandlungsergebnisses

    Nach einer gewissen Heilungszeit überprüfen wir, wie das Zahnfleisch auf die Behandlung reagiert hat. Dabei werden die Zahnfleischtaschen erneut beurteilt und das weitere Vorgehen festgelegt.

  4. 04
    Weitere Behandlung bei Bedarf

    Bleiben einzelne tiefe oder entzündete Zahnfleischtaschen bestehen, können zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein. Welche Behandlung geeignet ist, hängt vom individuellen Befund ab.

06 — Regelmäßige Nachsorge

Regelmäßige Nachsorge schützt das Behandlungsergebnis

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Auch nach einer erfolgreichen Behandlung besteht deshalb ein erhöhtes Risiko, dass die Entzündung erneut auftritt.

Eine regelmäßige parodontale Nachsorge, die unterstützende Parodontitistherapie (UPT), ist daher besonders wichtig. Im Rahmen dieser Termine kontrollieren wir den Zustand des Zahnfleisches, überprüfen die Zahnfleischtaschen und entfernen bakterielle Beläge auch an schwer erreichbaren Stellen.

Wie häufig diese Termine notwendig sind, richtet sich nach Ihrem persönlichen Erkrankungsrisiko und dem bisherigen Behandlungsverlauf. Auch Ihre tägliche Zahnpflege trägt entscheidend dazu bei, das erreichte Ergebnis langfristig zu erhalten.

Gerne zeigen wir Ihnen, welche Zahnbürsten, Zahnzwischenraumbürsten oder weiteren Hilfsmittel für Ihre persönliche Mundsituation geeignet sind.

Termin

Parodontitis-Behandlung in Eidelstedt: Beratung und Termine

Melden Sie sich gerne unter der Rufnummer 040 570 36 11 oder nutzen Sie unsere Online-Terminvereinbarung, um einen Termin in unserer Zahnarztpraxis für die Behandlung von Parodontitis in Eidelstedt zu vereinbaren. Wir freuen uns auf Sie.

FAQ

Häufige Fragen zur Parodontitisbehandlung

Der medizinisch richtige Begriff lautet Parodontitis. Die Endung „-itis“ weist darauf hin, dass es sich um eine entzündliche Erkrankung handelt. Der Begriff Parodontose wird umgangssprachlich weiterhin häufig verwendet, ist fachlich jedoch nicht genau.

Die gründliche Reinigung der Zahnfleischtaschen wird in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Dadurch ist die Behandlung meist gut verträglich. Nach dem Termin können die Zähne oder das Zahnfleisch vorübergehend etwas empfindlich sein.

Die Behandlung erfolgt in mehreren Schritten und erstreckt sich meist über mehrere Termine. Die genaue Dauer hängt davon ab, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist und wie das Zahnfleisch auf die Therapie reagiert.

Die Entzündung lässt sich in vielen Fällen gut kontrollieren. Da jedoch dauerhaft ein erhöhtes Risiko für ein erneutes Auftreten bestehen bleibt, sind eine konsequente Mundhygiene und regelmäßige Nachsorgetermine notwendig.

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